Folge 341 · · 23 Min.

„Gewinne mitnehmen und vorsichtiger werden.“

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Vier Jahre Börsenaufschwung, ein KI-Boom mit astronomischen Investitionssummen und ein österreichischer Aktienmarkt, der schon zum wiederholten Mal zu den Gewinnern zählt. Doch wie lange kann die Rally noch weitergehen? Eduard Berger, Vorstand der Wiener Privatbank, bleibt für das Börsenjahr 2027 grundsätzlich optimistisch. Allerdings rät er Anlegerinnen und Anlegern, vorsichtiger zu werden, Gewinne mitzunehmen und ihre Portfolios defensiver aufzustellen.

Besonders skeptisch sieht Eduard Berger die hohen Bewertungen vieler amerikanischer Technologieunternehmen. Es müsse sich erst zeigen, ob die enormen Investitionen in künstliche Intelligenz sich rechnen, zumal sie auch zunehmend mit Fremdkapital finanziert werden, warnte Wiener Privatbank-CEO Eduard Berger bereits bei unserem Gespräch vor drei Wochen vor Korrekturen bei Tech-Werten.

Auch die stolzen Gewinne mit Bankaktien würde er teilweise realisieren. Eduard Berger empfiehlt, Gold etwas höher zu gewichten, defensive Aktien zu bevorzugen und genügend Liquidität für neue Kaufgelegenheiten bereitzuhalten.

Er bleibt im „Bullenlager“, würde nur „den Fuß etwas vom Gas nehmen“. Wie er sich für 2027 aufstellen würde, erklärt er in dieser Folge der GELDMEISTERIN.

Viel Hörvergnügen wünscht Geldmeisterin-Podcasthost Julia Kistner

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Foto: Wiener Privatbank / Bearbeitung GELDMEISTERIN